Unsere Musicals:
"Tabaluga" - die erste Produktion
Vor dem Wolfsteiner haben wir bereits zwei Musicals inszeniert: "Tabaluga"
und "Undine". Angefangen jedoch hat alles mit "Plutos", einer Komödie von
Aristophanes, die 1994 aufgeführt wurde. Bei diesem Drama wurden schon
einige Szenen musikalisch gestaltet. Begeistert vom Erfolg dieser
Aufführungen, entschlossen sich Max Gmelch, Franz Müller und einige Schüler
zwei Jahre später, ein eigenes Musical zu gestalten, den "Tabaluga". Bei
diesem Musical wurden bereits existierende Songs von Peter Maffay mit einer
eigens erstellten Handlung zusammengesetzt; das gleichnamige Musical von
Peter Maffay erschien erst ein Jahr später. Die Aufführungen im Jahr 1996
wurden zu einem so großen Erfolg, dass mehrere Male Zusatzaufführungen
eingelegt wurden (17 Aufführungen insgesamt) und man wusste schon damals,
dass es nicht unser letztes Musical sein würde.
"Undine" - die erste
Eigenproduktion
Der Stoff für das nächste Musical war bald gefunden: Undine, eine Novelle
aus der Romantik, verfasst von Friedrich de la Motte-Fouqué, in abgeänderter
Form auch als Andersens "Die kleine Seejungfrau" oder als Disneys "Arielle"
bekannt. Allen Fassungen liegt der Mythos vom Meerwesen, das sich in einen
Menschen verliebt, zugrunde, wenn auch der Ausgang unterschiedlich gestaltet
wird: im Drama muß der Ritter (der Mensch) sterben, weil er eine andere
bevorzugt, im Märchen opfert sich die Seejungfrau selbstlos für ihren
Prinzen, während es bei Disney (natürlich) ein Happy End gibt. Wir faßten
dabei den Stoff als Parabel für das Verhältnis von Mensch (Ritter Hans) und
Natur (Undine) auf. Damit erhält der alte Mythos zeitlose Aktualität. Die
Textarbeit und Dramaturgie übernahm Franz Müller, die Musik ein
Komponistenteam: Andreas Flierl, der mit Bravour bereits den Tabaluga
gespielt hatte und gleichzeitig als Hauptdarsteller fungierte, und die
Musiklehrer Armin Schidlo und Max Gmelch, die auch für das musikalische
Einstudieren sowie für die Audiotechnik verantwortlich waren. Die
Wiederaufführung von 1998 erfolgte unter der Zielsetzung, den
Musicalcharakter noch mehr hervorzuheben und die Handlung weiter zu straffen
und zu pointieren. Es handelt sich also nicht um eine bloße Wiederholung,
sondern in weiten Strecken um eine Neubearbeitung.
Für die Neuinszenierung 2008 wurde die Handlung komplett neu entworfen und
in die Gegenwart verlagert.
Und nach dem "Wolfsteiner" ging es weiter:
Zuerst fanden wir den Stoff in der Antike. Aristophanes lieferte mit
seiner Komödie die Anregungen dazu
"PLUTOS" -
Eine Geschichte von Reichtum
Damit waren wir - wie Shakespeares Prospero - reif für die Insel:
"ISoSoLaLa"
begeisterte 2004 unsere Zuschauer!
Unser anspruchsvollstes Projekt befasste sich im Jahre 2006 mit der
Geschichte eines Neumarkter Mädchens jüdischer Abstammung, das dem
Rassenwahn der Nazis zum Opfer fiel:
Angeregt durch die Arbeit am "letzten Brief" kam dann eine noch größere
Produktion, in der es um die letzten Kriegstage in Neumarkt ging,
basierend ausschließlich auf Augenzeugenberichten:
Zum Schluss kam noch eine Musical-Comedy: