Songs und Texte...

Hier gibt's einige Songs inklusive deren Texte zum Download bereit - ideal zum Mitsingen!
  1. Ouvertüre
  2. Prolog
  3. Kramer gib' die Farbe mir
  4. Lieber gleich allein
  5. Hart ist das Bauernleben
  6. Nur mit dir
  7. Tanz der Bauern
  8. Wie die Liebe anfängt
  9. Blutsauger du!
  10. Will meine Liebste mir heut holen
  11. Hallo noch einmal!
  1. Beim Gelage
  2. Schön wie ein Traum
  3. Schweig!
  4. Schien ein Stern nur eine Nacht
  5. Lied der Nachtigall
  6. Her die Frauen, her das Gold
  7. Mann bleibt Mann
  8. Kommt ein neuer Tag
  9. Epilog
  10. Finale

Hinweis: Alle Lieder sind auch als CD erhältlich! Es gibt auch ein Video und neuerdings eine DVD!
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an eine der Kontaktadressen!


Overtüre

  einstimmende Musik am Anfang


Prolog des Burggespensts

Ich erzähl euch die Geschichte von der Burg hier, dem Wolfstein
von seinen Bewohnern, Liebe, Kampf und Streiterei'n.
Laßt euch von mir entführ'n in eine längst vergang'ne Zeit
voll Sagen und Legenden, Heldenmut und Tapferkeit.

Hier drüben steht der tolle Hans, der Burgherr vom Wolfstein.
Er feiert gern bis in die Nacht, trinkt Bier dazu und Wein.
Als gottgewollter Herrscher fühlt er sich immer im Recht,
kommt er erst in Fahrt, bist du Knecht, gehts dir echt schlecht.

Und ist er erst besoffen - er liebt zwar seine Frau -
hilft weder Flehn noch Hoffen, nimmts mit Treue nicht genau.
Angestachelt von den Freunden zu dem jus primae noctis
macht er alles unsicher was jung und berockt ist.

Und seine Frau Isolde die kann das nicht verstehn
dass ihr Mann auf Macho macht und sie sich kaum mehr sehn.
Sie ist so hold und tugendreich, beliebt bei jedermann,
das ganze Volk bewundert, wie sie ihn ertragen kann.

Der Erzfeind ist der Heinrichsbürger schon seit langer Zeit,
keiner weiß den Grund, drum ist man diesen Streit leid,
und bereit ihn zu beenden, ja die Sache zu wenden
und die Schwester zu verpfänden mit dem Ring an den Händen.

Doch der Schwester unsres Ritters ist das gar nicht recht.
Sie will den Mann der ihr passt und wär er nur ein Knecht.
Sie ist jung und attraktiv muss man zugeben
und sie will was bessres machen aus ihrem Leben.
Doch der Dynastien geplante Fusion
raubt dem jungen Mädchen schon des Lebens Illusion

Schließlich gibts am Hofe auch noch eine Zofe.
Mann hat sie zwar keinen doch sie ist keine Doofe.
Ihr fehlt nur die Gelegenheit, hatt einfach keine Zeit,
sonst hätte sie schon längst den Richtigen gefreit.

Das nur mal zur Info in Kürze und vorab.
Auf Worte folgen Taten und das nicht zu knapp.
Denn wie ihr seht hat die Geschichte genug Stoff für mächtig Zoff
now fasten your seat belts and get ready to take off


Kramer gib die Farbe mir

Kramer gib die Farbe mir,
die die Wangen röte!
Lieber Spielmann spiel zum Tanz,
spiel auf deiner Flöte.
Sieh mich an,
lieber Mann
will dir gern gefallen!

Komm mein Freund, komm zu mir her!
Ich erwarte dich so sehr!
Ich erwarte dich so sehr!
Dreh dich, tanz schnell zu mir her!

Liebe deinen braven Mann,
schönste aller Frauen!
Nimm was er dir geben kann:
Liebe und Vertrauen!
Sich mich an,
bin dein Mann,
du tust mir gefallen!

Küss mich rosenroter Mund!
Komm und küsse mich gesund!
Komm und küsse mich gesund!
Süßer rosenroter Mund!


Lieber gleich allein

Die Rittersfrau:
Mein Mann, der große Ritter, ich liebte ihn so sehr!
Wie ist mein Leben bitter, er macht es mir so schwer,
besäuft sich in den Nächten, verschläft den halben Tag,
vergnügt sich mit den Mägden, ich weiß mir nicht mehr Rat

Wenn das alles ist,
das mein Leben ist,
sag ich ehrlich,
dann wär ich lieber gleich allein.

Des Ritters Schwester:
Einst träumt ich von nem Jüngling, mein Liebster sollt er sein!
So stark, so schön so mutig, er wär für immer mein!
Ich lass mich nicht verkaufen, an einen fremden Herrn,
den ich nicht einmal kenne, sah ihn doch nur von fern.

Wenn das alles ist,
das mein Leben ist,
sag ich ehrlich,
dann wär ich lieber gleich allein.

Die Zofe:
Ach starker Mann, ich wär dir treu,
willst du dich nur nach mir verzehrn.
Mein Leben, ach wie rinnts vorbei,
allein, doch war ich's niemals gern.

Wenn das alles ist,
das mein Leben ist,
sag ich ehrlich,
ich bin nicht gern allein!


Hart ist das Bauernleben

Hart ist unser Bauernleben!
Hart die Erde, hart die Hand,
was wir haben, was wir geben,
schenkt uns unser Stückchen Land.

Wir pflügen und eggen und klauben die Steine
auf Händen und Knien, vom Kind bis zum Greise.
Wir stechen die Disteln, wir grasen die Raine!
Das Korn, das wir säen, wird nimmermehr Brot.
Wir zehren im Sommer von ärmlicher Speise
bis endlich die Ernte dann lindert die Not.

Hart das Los der Bauernfrauen,
krumm der Rücken, hart die Hand,
hüten Rinder, Kinder, Sauen
auf dem kargen Stückchen Land!

Wir schuften und dienen der Herren gleich zwei,
dem auf der Scholle und dem hoch zu Roß,
und kaum erblüht ist der Mai vorbei.
Wir füttern und tränken und melken die Kühe,
gebären die Kinder und ziehen sie groß
und ernten doch niemals den Lohn unsrer Mühe!

Hart das Los der Bauernleute!
Fron ist unsrer Treue Band.
Unsren Herren dients zur Freude
an die Scholle so gebannt!

Hart ist unser Bauernleben,
ohne Freiheit, ohne Stand.
Uns'rer Felder ganzer Segen
fließt in uns'rer Herren Hand!

In ewiger Knechtschaft nur dienen den Herren
und niemals gesäet der Freiheit Korn!
Nur kuschen und ja niemals aufbegehren!
Doch fegt einst der Herbststurm die Felder rein
ist reif dann auch endlich der Bauern Zorn!
Dann, Herr, magst du auf der Hut wohl sein!


Nur mit dir

Als es anfing war doch alles klar
unser Glück, so schien es, nie kann es enden!
Damals ahnt ich nichts von der Gefahr
So geborgen fühlt ich mich in deinen Händen!

Doch tief in mir brennt noch die Glut,
und ich fühle es genau
mit dir war es doch mal gut!
Fühl und vertrau, will zu dir stehn!
Komm und reich mir deine Hand,
ich will den Weg noch einmal gehn-
nur mit dir!

Alltag fraß die Liebe ganz und gar
und die Küsse schmeckten kalt, und abgestanden.
So verrannen für uns Tag' und Jahr...
Ganz allmählich kam die Liebe uns abhanden.


Tanz der Bauern

  eindrucksvolle Tanzdarbietung der Bauernschauspieler


Wie die Liebe anfängt

Wie die Liebe anfängt weiß ich wohl!
Doch dass sie auch endet ist kein Spiel.
Und mein Herz ist so voll,
mein Gefühl macht sich wichtig -
wenn sie zu mir fände,
Wär das des Lebens Wende?

Heiß und kalt,
hab ein Kribbeln im Bauch!
Geht's nur mir so allein,
oder fühlst du das auch?

Ist es Ernst oder Spiel?
Bild ich mir das nur ein?
Weiß nicht, was ich will,
was ich jetzt tu.

Und ich hab noch niemals zuvor erlebt
wie sich die Welt ganz allein
um zwei Menschen dreht!

Und noch niemals zuvor war ich so allein -
wenn ich auch nur denke,
daran denke,
ich könnt ohne dich sein,
ohne dich, allein!

Und mein Kopf ist leer, ist so leer wie nie!
Mein Freund , du musst das Wort doch wissen!
Denn dein Blick sagt mehr, so unendlich viel -
Als meine Lippen jemals sagen müssen!
Denn noch nie zuvor hab ich das erlebt,
Und ich möcht ein Lied dir singen -
Wie so tief du in mein Herz mir siehst!

Und noch niemals zuvor
habe ich das erlebt,
wie sich die Welt ganz allein
um zwei Menschen dreht!


Blutsauger du!

Nimm Dich in acht, was wir dir jetzt sagen!
Denn heut Nacht ist Schluß mit nur Klagen!
Du raubst nicht mehr, was mit Schweiß und Plagen
von unseren Feldern nach Hause wir tragen!

Ich bin der Ritter und ihr seid die Knecht',
ihr müsst mir gehorchen, ich habe das Recht!
Von alters her seid ihr mir zu eigen!
Der Knecht dient dem Herren und so wird es auch bleiben!

Der Herren Gier auf blutjunge Leiber
raubt uns die Ehr', besudelt die Weiber!
Das hört jetzt auf, du wirst nichts mehr rauben!
Verschwind nur schnell sonst musst heut noch dran glauben!

Ich bin der Ritter und du bist mein Knecht,
wag nicht das zu ändern, sonst geht es dir schlecht!
Fall auf die Knie, ich kann auch noch schlimmer,
im Kerker in Eisen schmorst du gleich für immer


Will meine Liebste mir heut holen

Ich will mein Liebste mir heut holen,
wär froh, wenn's grad so wär wie die:
Hübsch romantisch und ganz lieb
Wie ich mir mit ihr die Zeit vertrieb!
Doch auch ganz ehrlich und ganz treu -
die andren wärn ihr einerlei,
gar so kokett und frech wie die - wär sie nie!
so wär sie nie!
Ein Weib wie die nähm ich nie!

Ich will mein Liebste mir heut holen,
wär froh, wenn's grad so wär wie die:
Weiß die Haut, die Wangen rot,
mit ihr endet meiner Seele Not.
Doch halt, betracht ich sie genau:
So eitel ist sie wie ein Pfau -
bescheiden sein soll meine Frau!
So wie die - so wär sie nie!
Ein Weib wie die nähm ich nie!

Ich will mein Liebste mir heut holen,
wär froh, wenn's grad so wär wie die:
GrandDame, edel und so stolz,
ganz genau wie ich, von gleichem Holz!
Doch nein, sie dürft nicht zickig sein,
und sie hat auch ein weiches Herz,
Gefühle sind für sie kein Scherz!
Kalt wie die - so wär sie nie!
Ein Weib wie die nähm ich nie!

Will meine Liebste mir heut holen,
ich sah sie bisher nur im Traum:
Hübsch romantisch und ganz lieb,
wie ich mir mit ihr die Zeit vertrieb!
So weiß die Haut, die Wangen rot,
jetzt endet meiner Seele Not!
Ganz Dame, edel und so stolz,
so wie ich, von gleichem Holz!
Das weiß ich:
So nur darf sie sein!
Das weiß ich ganz genau!
So ist meine Frau!
So nur ganz genau,
ja die Frau, die mir gehört!


Hallo nocheinmal!

Hallo nocheinmal,
alle Leute hier im Saal, das Gespenst ist wieder da.
Ich hab wohl nicht zuviel versprochen, Streit ist ausgebrochen
und eskaliert. Wohin das noch führt,
wenn die Bauern schon mal den Aufstand proben,
und die, die da oben toben, Rache geloben.
Und die Klagen der Frauen - wie Blitzgewitter -
sind für den Ritter jetzt besonders bitter.
Von allen Seiten fühlt er sich bedroht,
und ahnt aber noch nicht seine wirkliche Not:
Des Heinrichsbürgers wilder Racheschwur,
als er von der Sache mit der Schwester erfuhr.
Der Burgvogt als Judas, der öffnet das Tor.
Schon wartet die blutrünstige Meute davor -
und auf dem Fuße folgt jetzt dem Verrat,
wie der Sturm der Ruhe, die böse Tat.

Doch einer könnt es wenden, ja es läg in seinen Händen,
die Verschwörung zu beenden, wenn er über seinen Schatten springt,
ja wenn ihm das gelingt,
dem verhassten Burgherrn, um die Liebste zu erretten,
die Warnung vor dem Feinde bringt.
Denn sein Herz ist entbrannt in der Liebe Glut,
und das gibt ihm den Mut, daß er das auch tut.
Hoch oben von der Burg, hört man schon die wilde Sause
und wie's dort weitergeht, das erfahrt ihr nach der Pause.


Beim Gelage

  feurige Tanzvorstellung...


Schön wie ein Traum

Schön wie ein Traum.
ich fass es kaum!
Bin schon so tief in dein Herz eingetaucht!
Süß ist der Traum,
will auf dich baun,
wie hat dein Kuss mir neues Leben eingehaucht!

Dein Blick die Sonne erst das helle Leuchten lehrt!
In deinem Auge erst seh ich der Sterne Lichterschein!

Hast mir gebracht
Licht in der Nacht.
Ist erst der Morgen meines Lebens erwacht.

Wenn zwei Herzen sich gefunden
und sich ewig Treue schworn -
Niemand trenn was Liebe gebunden,
bis in den Tod!

Trunken vor Glück
gibt's kein zurück!
Ich kannt vor dir des Lebens wahre Schönheit nicht
Ein Kuss sagt mehr,
tausendmal mehr,
als viele Worte, sagt, ich liebe dich so sehr.


Schweig!

Bauer:
Nicht kam ich, um mich zu beklagen,
auch nicht, Fehde anzusagen,
auch nicht, dich zu vernichten!
Hör zu, lass dir berichten..

Wolfsteiner:
Genug, sonst werde ich dir zeigen,
was passiert, willst du nicht gleich schweigen:
will dein Geschwätz nicht länger leiden,
gleich tanzen wir den rauhen Reigen.

Bauer:
Und dennoch muss ich es wagen,
die Warnung dir vorzutragen:
Man will dir an den Kragen,
noch bevor es anfängt zu tagen!

Wolfsteiner:
Das reicht, gleich werde ich dirs zeigen,
auf der Stell' bring ich dich zum Schweigen:
wer nicht hören will muss leiden!
Jetzt tanzen wir den rauhen Reigen.


Schien ein Stern nur eine Nacht ...

War grad nicht in Liebe ich neu geboren?
Jetzt fühl ich mich tot, als wär ich erfroren.
Drum grab ich mir schnell in den Träumen ein Grab
und warte dort drinnen unser Wiedersehn ab.
Die kurze Liebe, sie war mein ganzes Leben,
kein lieber Kuss wird es mir wiedergeben.
Das ganze Leben, ein Traum aus drei Stunden.
Ich bin erwacht, mein Traum ist verschwunden.

Warst mein Stern, gingst heut mir auf,
trugst mich in deinen Himmel hinauf,
hast mir alles Glück gebracht
und verlischt schon heute, heute Nacht!

Hör mich an Wind, ich will mein Lebewohl singen,
magst flüsternd und brausend dem Liebsten es bringen.
Schrei laut übers Tal in die Leere hinein,
stimm ein wenn heut Nacht ich den Liebsten bewein.
Und werd ich im Warten einst alt und ein Stein
bin dann unter Steinen nicht länger allein.
Doch im Stein sogar, im Harten und Kühlen
wirst du immer noch meine Liebe für dich fühlen.

Schien ein Stern nur eine Nacht...


Wenn die Nachtigall singt

Wenn die Nachtigall singt, wenn ihr Schlaflied leis erklingt
herrscht der Frieden der Nacht, bis der Morgenstern erwacht.
Und der Wald und das Feld schlafen unterm Sternenzelt
und dort wohnt auch der Mond, der so sanft am Himmel thront.

Und ganz nüchtern im Tal ruft der Tod zum reichen Mahl
und verzweifelte Liebe in ihrer heißen Qual
hüllt in frierendes Kleid ihren fiebernden Leib,
und ganz leis singt die Nachtigall...

Hoch im Sternengerüst hängen sich die Türme auf
blicken finster aufs Land, blinzeln krachend nur im Wind.
Und die eiserne Kette hält der Burg verfressnes Maul.
Unterm blutroten Mond trägt das Land sein schwarzes Kleid

Hör doch zu, wie es singt, wenn der Sterne Lied erklingt,
und die Schatten der Nacht greifen zu mit aller Macht.
Und tief unten im Tal klingt das Lied der Nachtigall,
als wollt ewiger Friede sein ...


Her die Frauen, her das Gold!

Her die Frauen!
Her das Gold!
Was uns zusteht wird geholt!

Fasst die Schwerter!
An die Spieß'!
Denn uns ist der Sieg gewiss!

Auf Männer auf, haut wacker drauf
Darf am Schluß kein Stein auf dem andern sein!

Rache dem Wolfsteingeschlecht!
Heinrichsbürger holt sein Recht!


Mann bleibt Mann

Im Schlagen, Saufen und im Raufen,
da seid ihr Männer wirklich groß!
Wozu seid ihr bloß zu gebrauchen,
ist mit euch Männern nicht mehr los?

(Ich sag euch)
Mann bleibt Mann!
Er tut nur das, was er allein kann!
(Ja glaubt mir)
Mann bleibt Mann,
und er wird's auch stets bleiben!
(Ich sag euch)
Mann bleibt Mann!
Er tut nur das, was er allein kann,
ja Mann bleibt Mann,
auf ewig bleibt der Mann ein Mann!

Ihr eifert gern dem Ziegenbock nach
und fühlt euch ach so attraktiv,
und pfeift gar wacker jedem Rock nach
und merkt nicht dass man euch nicht rief!

(Ich sag euch)
Jetzt ist Schluß!
Was Männer tun bringt immer Verdruß!
(Drum sag ich)
Endlich Schluß!
Ich kann es einfach nicht glauben,
(Jetzt endlich)
Fraun steht auf!
Das Leben nehmt jetzt selbst in die Hand,
denn: Mann bleibt Mann!
Auf ewig bleibt der Mann ein Mann!

Die Männer meckern motzen fluchen
und reißen nur das Maul weit auf,
wolln stets das größte Stück vom Kuchen
und geht dabei die Liebe drauf!

(Ich sag euch)
Mann bleibt Mann!
Er tut nur das, was er allein kann,
(Ja glaubt mir)
Mann bleibt Mann,
und er wird's auch stets bleiben
(Ich sag euch)
Mann bleibt Mann!
Er tut nur das, was er allein kann,
ja Mann bleibt Mann,
auf ewig bleibt der Mann ein Mann!


Kommt ein neuer Tag

Kommt ein neuer Tag, ein neues Glück,
und die Schatten der Nacht drängt das Licht zurück.
All die dunklen Tage sind endlich vorbei,
du gehörst zu mir und ich bleib dir treu.
Will stets zu dir stehn, nie von dir gehn,
wir sind wieder vereint, ein neuer Anfang ist gemacht,
und was der Tag auch bringen mag, uns kann nichts mehr geschehn,
nein es gibt kein zurück, für immer werden wir uns verstehn.

Meine Einsamkeit ist nun vorbei,
hab mein Glück nicht gesehn, wollt vorübergehn,
Wie ein Donnerschlag berührtest du mich.
Und ich weiß nicht mehr wie es war so ohne dich.
Will stets zu dir stehn, nie von dir gehn.
Wir sind endlich vereint, hab davon immer geträumt.
Und was der Tag auch bringen mag, nichts trübt unser Glück,
wir gehn Hand in Hand, und wir schauen nicht zurück.

Will stets zu dir stehn, nie von dir gehen,
Wir sind endlich vereint, hab davon immer geträumt.
Und was der Tag auch bringen mag, uns kann nichts mehr geschehn,
nein es gibt kein zurück, für immer werden wir uns verstehn.


Epilog

Die Reise geht zu Ende, wir sind schon fast zurück,
wir setzen an zur Landung, nur noch ein kleines Stück.
Setzt euch aufrecht hin, steckt die Taschentücher ein,
weckt den Nachbarn auf und lasst das Rauchen sein.

Denn jetzt hüll'n wir die Geschichte in den Mantel der Zeit,
in den Nebel des Gesterns, weil Freud und Leid
sich im grellen Tageslicht nur allzugerne verstecken,
bis Poesie und Phantasie sie wieder neu erwecken.

Der Wolfsteiner hier versprach Treue seiner Frau,
ob er das gehalten hat, weiß keiner so genau.
Sie hatten noch drei Kinder und wurden alt und grau,
und deren Kindeskinder sind verstreut im ganzen Gau.

Die Zofe namens Sophie hat auch endlich einen Mann,
sie zähmte ihren wilden Stier - und dann
kehrt Friede ein auf Heinrichsbürg, die Frau gibt jetzt den Ton an
und gerne knüpft man hier und da an diese Tradtion an.

Der neue Vogt war tüchtig, nahm die Arbeit stets genau,
die Karriere war ihm wichtig, tats ja nur für seine Frau.
Und dass alle sich dann kriegen, es musste halt so sein,
denn am Ende eines Musicals ist niemand gern allein

Apropos - Ähnlichkeiten mit lebenden Personen,
die heute im Schatten dieser alten Mauern wohnen,
das wollen wir betonen, sind durchaus nicht ungewollt,
weil ihr aus diesem Stück ein kleines bisschen lernen sollt.

Denn zu allen Zeiten - sucht man nach dem Glück,
meint, es sei verloren und kehrt nie mehr zurück.
Und jetzt hüll'n wir die Geschichte in den Mantel der Zeit
in den Nebel des Gesterns, weil Freud und Leid
sich im grellen Tageslicht nur allzugerne verstecken,
bis Poesie und Phantasie sie wieder neu erwecken.


Finale: Es ist nie zu spät

Steigt der blaue Nebel auf,
Sonne singt ihr blutrotes Lied!
Wenn das Gestern mit der Nacht versinkt,
die Welt die Farben trinkt,
ihr Lichterspiel klingt -
wie immer, seit ewig,
ein neuer Tag fängt für uns an!

Und heut steht das Leben nochmals still,
denn ich weiß nun endlich was ich will!
Es ist niemals zu spät.

Breit die goldnen Schwingen aus!
Mach dich auf und flieg mit uns mit!
Wirf das Gestern ab wie trocknen Staub,
hab Mut und glaub an dich!
Ein neues Lied sing!
Und dann fängt auf ewig
Ein neues Leben für uns an!

Denn der Berg bleibt Stein,
der die Flut des Nebels bricht!

Bleib' steh'n, such den neuen Weg, und dann
hab' Mut, schreit zum neuen Ziel voran!
Es ist niemals zu spät.
Und heut steht das Leben nochmals still,
denn ich weiß nun endlich was ich will.
Es ist niemals zu spät.
Ist nie zu spät!



1:       Hallo lieber Internetsurfer! Alles durchgelesen?? Dann sind sie jetzt bestimmt müde, ja und um genau dies zu verhindern, sollten sie jetzt zu einer frischen Flasche/Dose Coca Cola bei 3° greifen!
Mach was Neues diesen Sommer!

2:       Hallo lieber Internetsurfer! Nicht alles durchgelesen und trotzdem hier gelandet?? Dann empfehlen wir Ihnen, die gesamte sehr informative Seite durchzulesen und dann Punkt 1 zu beachten!!


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